4. Dezember 2019

Heinemann engagiert sich für „EinDollarBrille“

Für Heinemann Optik & Akustik ist Verantwortung zu übernehmen, ein essenzieller Bestandteil der Unternehmensphilosophie – auch über die Landesgrenzen hinaus. Unser Geschäftsführer Ralf Sandner engagiert sich seit vielen Jahren in Tansania. Heinemann ruft daher zur Spendenaktion für die „EinDollarBrille“. „Jeder noch so kleine Betrag unterstützt das Projekt“, sagt Ralf Sandner. Spendenboxen dazu sind in den Optikfachgeschäften in Wetzlar und Weilburg zu finden.

Eingeschränktes Sehen führt zu Schul- und Arbeitsabbruch

Regelmäßig fährt Ralf Sandner nach Tansania und besucht dort Schulen und Kinderheime, um die Sehkraft der Kinder zu prüfen. Wieder in Deutschland werden für sie dann Brillen auf Grundlage der evaluierten Daten gefertigt. Denn: In Tansania wie in vielen afrikanischen Ländern ist eingeschränktes Sehen ein häufiger Grund für Schulabbruch und verkürzte Lebensarbeitszeit, was wiederum Auswirkungen auf die Lebensqualität hat. Auch können sich viele die so dringend benötigte Sehhilfe nicht leisten; sie ist ein Luxusgut. Das möchte Ralf Sandner in Kooperation mit dem Verein „EinDollarBrille“ ändern.

So funktioniert die „EinDollarBrille“

Grundlage ist ein Baukastensystem mit einfachen Gläsern in verschiedenen Stärken und Fassungen, das einem Optiker in Tansania zur Verfügung gestellt wird. Dieser prüft die Sehkraft, wählt daraufhin die Gläser mit passender Stärke aus und setzt sie in die Fassungen ein. Die Materialkosten sind minimal, der Verkaufspreis liegt bei zwei bis drei ortsüblichen Tageslöhnen. Es ist eine Win-win-Situation: Auch Arme können sich die Brille leisten und der Optiker in Tansania kann vom Verkauf leben. Leider fehlt es in Tansania an Optikern und so ist langfristiges Ziel von „Heinemann“ und dem Verein „EinDollarBrille“ lokale Fachkräfte für die Herstellung und den Vertrieb der EinDollarBrille auszubilden. „Die Menschen dort sollen stolz auf sich und Ihre Kultur sein und in der Lage, ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, meint Ralf Sandner.